Ein Plädoyer für unsere Kulturfabrik KUFA Lyss

Mein Beitrag im „Kontakt“ FDP.Die Liberalen Lyss, September 2015

Pünktlich zum fünften Geburtstag der neuen Kulturfabrik ist es uns gelungen die KUFA in die Leistungsverträge mit den Regionsgemeinden und dem Kanton Bern einzubinden. Das Lysser Gemeindeparlament und der neu gegründete Gemeindeverband Kulturförderung Biel-Seeland-Berner Jura haben den Verträgen für die Periode 2016-2019 bereits einstimmig zugestimmt, einzig die Zustimmung des Kantons steht noch aus. Die Genehmigung durch den Regierungsrat gegen Ende Jahr gilt jedoch als sicher.

Bisher bestand lediglich zwischen der KUFA und der Gemeinde Lyss ein entsprechender Leistungsvertrag. Mit den zusätzlichen Subventionen von Kanton und Regionsgemeinden ab 2016 – der Anteil der Gemeinde Lyss bleibt unverändert – kann der Betrieb der KUFA nachhaltig gesichert werden. So kann der Mehrertrag z.B. für bisher nicht realisierbare Rückstellungen für Inventar und Technik eingesetzt werden.

Zusammen mit den anderen Kulturinstitutionen und den kulturellen Vereinen trägt die KUFA zu einem breiten Kulturangebot in Gemeinde und Region bei.

Die Kulturfabrik ist eine Erfolgsgeschichte: Seit 18 Jahren engagiert sich der frühere Jugendverein, heute Verein Kulturfabrik KUFA Lyss, für unsere KUFA. Pro Saison geniessen mittlerweile rund 50’000 Besucherinnen und Besucher Konzerte jeglicher Stilrichtungen, Partys, Theatervorstellungen, Schüler-Discos, Comedy, Kleinkunst und Vorträge.

Neben dem vielfältigen Kulturangebot bietet die KUFA ein wichtiges Angebot in der Jugendarbeit. Regelmässig sind 170 freiwillige Jugendliche als Helferinnen und Helfer im Einsatz und erhalten im Gegenzug eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung.

Für die Gemeinde Lyss sind Investitionen in Jugend, Kultur und Sport sehr wertvoll. Ausreichende Jugendangebote schützen vor Exzessen wie Szenenbildungen und Jugendkriminalität. Eine breite Palette von Freizeitmöglichkeiten erhöht zudem die Attraktivität unserer Gemeinde, belebt unser Dorf und schafft Kontaktmöglichkeiten für unsere Einwohnerinnen und Einwohner.

Unsere Kulturfabrik KUFA nachhaltig sichern

In meinem heutigen Votum im Grossen Gemeinderat von Lyss (GGR) setzte ich mich vehement für den neuen Leistungsvertrag mit der Kulturfabrik KUFA Lyss ein. Das Lysser Parlament folgte dem von mir vertretenen Antrag des Gemeinderates. Dank dem neuen Leistungsvertrag soll die Lysser KUFA neben dem bisherigen Gemeindebeitrag ab 2016 zusätzlich Betriebsbeiträge vom Kanton und den Regionsgemeinden erhalten.

Votum von Stefan Nobs, Gemeinderat Lyss, Ressortvorsteher Bildung + Kultur, am 22. Juni 2015 im Grossen Gemeinderat von Lyss (Es gilt das gesprochene Wort.)

Geschätzter Präsident, liebe GGR-Mitglieder, Gäste und KUFA-Vertreter

Die Förderung von Kulturangeboten ist eine Verbundaufgabe von Kanton und Gemeinden. So steht es im neuen kantonalen Kulturförderungsgesetz (KKFG), welches seit anfangs 2013 in Kraft ist. Das Gesetz bezweckt, günstige Rahmenbedingungen für die Kultur zu schaffen.

Auf der Basis des FDP-Postulates „Einbindung der KUFA in die Verträge der RKK Biel und der Teilkonferenz Kultur der Regionalkonferenz Bern-Mittelland“, welches vom GGR im November 2011 einstimmig erheblich und als erfüllt abgeschrieben wurde, hat der Gemeinderat im 2012 beim Verein seeland.biel/bienne ein entsprechendes Gesuch eingereicht.

Dank dem mittlerweile hohen Bekanntheitsgrad wurde die KUFA als Kulturinstitution von regionaler Bedeutung in den Anhang der Kulturförderungsverordnung aufgenommen. Dieses Prädikat ist die Grundlage für die Subventionierung durch Kanton und Gemeinden.

Zusammen mit der KUFA und den anderen Finanzierungspartnern konnte in den vergangenen Jahren der heute vorliegende Vertragsentwurf ausgehandelt werden. Der Beitrag der Gemeinde Lyss bleibt praktisch gleich. Durch die verbindliche Subventionierung von Kanton und den Regionsgemeinden resultiert für die KUFA jedoch eine höhere Subvention. Diese Mehrerträge sollen u.a. dazu verwendet werden, notwendige Rückstellungen für baldige Ersatzanschaffungen der mobilen Infrastruktur zu tätigen und den Betrieb der Kulturfabrik nachhaltig sicherzustellen.

Der neue Leistungsvertrag löst den alten Leistungsvertrag zwischen der Gemeinde und der KUFA ab. Da im neuen Vertrag mit dem Kanton, den Gemeinden und der Gemeinde Lyss nur die Kulturförderung integriert werden konnte, wurden die restlichen Bestimmungen des bisherigen Vertrages in einer Rahmenvereinbarung zwischen der Gemeinde Lyss und der KUFA geregelt. Da aus der Rahmenvereinbarung für die Gemeinde keine Kosten entstehen, liegt die Zuständigkeit beim Gemeinderat.

Die Kulturverträge mit den neun Institutionen in Biel und dem Kultur Kreuz Nidau sind nicht Teil des heutigen Geschäftes. Diese werden gemäss Art. 24 Abs. 2b KKFG an der morgigen Delegiertenversammlung des neu gegründeten Gemeindeverbandes behandelt. Der Vertreter der Gemeinde Lyss wird den Verträgen mit den Kulturinstitutionen in Biel und Nidau zustimmen. Wie aus dem Geschäft ersichtlich, führt die neue Kulturfinanzierung unter dem Strich für die Gemeinde Lyss zu einer jährlichen Entlastung von fast 30‘000 Franken.

Die Kulturfabrik KUFA ist eine Lysser Erfolgsgeschichte. Seit 18 Jahren arbeitet der frühere Jugendverein, heute Verein Kulturfabrik KUFA Lyss, für diese wichtige Institution für Kultur, Jugend und Jedermann/-frau. Pro Saison geniessen rund 45’000 Besucherinnen und Besucher Konzerte jeglicher Stilrichtungen, Parties, Theatervorstellungen, Schüler-Discos, Comedy, Kleinkunst und Vorträge. Auch finden private Anlässe wie Firmenevents, Hochzeiten und vieles mehr statt.

Neben dem vielfältigen Kulturangebot bietet die KUFA ein wichtiges Angebot in der Jugendarbeit. Regelmässig sind mehrere Hundert freiwillige Jugendliche als Helferinnen und Helfer im Einsatz. Gegen kleine „Goodies“ wie Gratiseintritte und –getränke leisten diese Jugendlichen einen wichtigen Beitrag für die KUFA und erhalten im Gegenzug eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung.

Für eine Gemeinde sind Investitionen in Jugend, Kultur und Sport sehr wertvoll. Ohne ausreichende Angebote fehlen wichtige Strukturen zum Ausgleich von der Erwerbsarbeit, z.B. in Vereinen und Institutionen. Insbesondere fehlende Jugendangebote führen zu ungewünschten Szenenbildungen, Verwahrlosungen und vermehrter Jugendkriminalität. Um dies zu vermeiden, brauchen wir die KUFA und auch andere solche Institutionen und unsere lokalen Vereine.

Aus all diesen Gründen ist der Gemeinderat nach wie vor vom Angebot der Kulturfabrik KUFA Lyss überzeugt und beantragt euch dem vorliegenden Antrag zuzustimmen.

Merci für eure Unterstützung!

(Nach mehreren sehr positiven Voten aus fast allen Fraktionen stimmte der Grosse Gemeinderat Lyss dem neuen Leistungsvertrag mit der Kulturfabrik KUFA Lyss einstimmig zu.)

Die Schweiz braucht eine eigene und moderne Armee

An der Beförderungsfeier der Instandhaltungsschulen 50 äusserte ich mich unter anderem zur Notwendigkeit einer Schweizer Armee.

Gastreferat von Stefan Nobs, Gemeinderat Bildung und Kultur Lyss, anlässlich der Beförderungsfeier der Instandhaltungsschulen 50 vom 5. Juni 2015 in Lyss.

Sehr geehrter Herr Kommandant, sehr geehrte Unteroffiziere, liebe Gäste aus Wirtschaft, Militär und Politik, liebe Angehörige

Parmi nous je salue aussi les sous-officiers, les hôtes et familles de la Romandie et du Tessin. Je vous souhaite la bienvenue dans la région Bienne-Seeland, pays des trois lacs et du bilinguisme. Comme commune de Lyss nous sommes très fier d’être part de cette magnifique région, ouverte au monde et avec une économie et des entreprises prospérant.

Ich gratuliere den frisch beförderten Unteroffizieren persönlich und im Namen der Gemeinde Lyss herzlich und wünsche Ihnen viel Freude und gutes Gelingen in der neuen Funktion. Ich danke Ihnen für Ihren Einsatz für die Gemeinschaft.

Je félicite personnellement et au nom de la commune de Lyss aux sous-officiers tout à l’heure promus cordialement et vous souhaite beaucoup de plaisir et de bon vent dans votre nouvelle fonction. Je vous remercie pour votre engagement pour notre société.

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Im Einsatz für eine starke Volksschule Lyss-Busswil

Ein Statusbericht nach 11 Monaten Ressortvorsteher Bildung+Kultur der Gemeinde Lyss

Mein Beitrag im „Kontakt“ FDP.Die Liberalen Lyss, November 2014

Seit Anfang Jahr leite ich das Ressort Bildung+Kultur der Gemeinde Lyss. In den vergangenen Monaten habe ich mich unter anderem in die verschiedenen Dossiers eingearbeitet und alle fünf Schulstandorte sowie die Tagesschule besucht. Der Austausch mit der „Basis“, mit den Schulleitungen, den Lehrkräften sowie den Schülerinnen und Schülern ist mir sehr wichtig.
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Was ist Kultur?

Tagtäglich begegnen wir Kultur. Aber was ist Kultur und was macht sie aus? Dieser Frage und der Bedeutung von Kultur für eine Gemeinde bin ich in meiner Begrüssungsrede am Cinehappening Lyss nachgegangen.

Kurzreferat von Stefan Nobs, Gemeinderat Bildung und Kultur Lyss, anlässlich der Eröffnung des 16. Cinehappenings Lyss am 24. Juli 2014

Liebe Organisatoren, Sponsoren, Helfer/-innen, liebe Behördenvertretungen und Gäste des Cinehappenings Lyss, liebe Openair-Kino-Besucher-/innen

Ich bedanke mich bei Manuel Zach und Yves Borel für die Einladung, die Organisation dieses Anlasses und die Gelegenheit einige Worte und Überlegungen an Sie zu richten. Im Namen der Gemeindebehörden begrüsse ich Sie zur 16. Ausgabe des Cinehappenings in Lyss.

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Das Fähigkeitszeugnis – das beste Rennrad der Welt

Unser Berufsbildungssystem ist das beste der Welt. Ein Plädoyer für die Berufslehre mit Perspektiven.

Begrüssung zur Diplomfeier des Berufs- und Weiterbildungszentrums BWZ Lyss durch Stefan Nobs, Schulrat BWZ Lyss, Gemeinderat Bildung und Kultur Lyss, 3. Juli 2014

Liebe Diplomandinnen und Diplomanden, liebe Berufsbildungsverantwortliche, liebe Eltern, liebe Lehrpersonen und Vertreter des Berufs- und Weiterbildungszentrums BWZ Lyss, liebe Gäste

Herzlich willkommen zur diesjährigen Abschlussfeier des BWZ Lyss. Ich begrüsse Sie im Namen des Schulrates und der Gemeinde Lyss zu diesem erfreulichen Anlass.

Eine ganz spezielle Begrüssung verdienen die Hauptpersonen des heutigen Abends, es sind dies die neuen Logistiker/-innen, Florist/-innen und Kaufleute.

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